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„Aber ihr könnt doch zusammen spielen!“

Zwei Kleinkinder streiten sich um die rote Schaufel. Die Tränen fließen, das Geschrei ist groß. Um Frieden bemüht sagt die Mutter: „Aber ihr könnt doch zusammenspielen!“ Immer wieder ist die Mutter ratlos, weil sie die Vorstellung hat, dass die Kleinkinder doch teilen und sich abwechseln könnten. Aber damit macht die Mutter sich unnötigen Stress, denn die Kinder sind mit zwei und drei Jahren schlicht noch zu klein. Sie können tatsächlich noch nicht zusammenspielen. Das Argument, (Klein-)Kinder bräuchten andere (Klein-)Kinder, um sich zu sozialisieren, ist weit verbreitet. Dabei kommen die meisten Kleinkinder ganz wunderbar ohne andere Kleinkinder aus. Es ist sogar eher so, dass sich die Kleinkinder gegenseitig stressen, wenn es zu viele sind. Weiterlesen

Henri Parens über Fremdenhass: Aggressionen vorbeugen heißt auch Rassismus vorbeugen

Aggressive Kinder sind nicht einfach so aggressiv – sie haben immer einen Grund dazu. Meistens sind es chronische Frustrationen, die dazu führen, dass ein Kind aggressiv wird. Vernachlässigte und eingeengte Kinder leiden zudem oft an einem schwachen Selbstwe...

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Mutter-Kind-Kommunikation

„Es ist hart“, sagt die Mutter. Und sucht Anerkennung. „Da siehste mal, wie das für mich war!“, sagt deren Mutter. Auch sie sucht Anerkennung. Müde gehen sich beide mit ihren Blicken aus dem Weg. „Ich mach‘ es besser“, denkt die Tochter. Denkt die Mutter. Und die Mutter, die Tochter beendet den Kampf nicht. Anerkennung kann so nicht kommen. Zu alleingelassen waren beide viel zu lange. Lassen ist die Medizin. Weiterlesen

Vom Größen-Selbst zum realistischen Selbst

Als Kind haben wir vielleicht gedacht, dass unsere Eltern alles können. Mit der Zeit haben wir bemerkt, dass das nicht so ist. Immer wieder wurden wir enttäuscht und frustriert von den Begrenzungen der Eltern. Irgendwann wurde uns klar, dass die Mutter ein ...

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Der Wunsch nach Nähe und die Vojta-Therapie

Das kleine Kind, es hat Hunger. Es erhält etwas Gutes. Es genießt. Da schmeckt etwas wunderbar. Es fühlt sich wohlig und satt. Das kleine Kind, es hat den Wunsch nach Nähe. Doch die Mutter kommt plötzlich daher wie ein Ungeheuer. Sie legt sich fast auf das ...

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Dankbarkeit kommt ganz von selbst

"Schreiben Sie doch mal auf, für was Sie alles dankbar sein können. Verdeutlichen Sie sich das regelmäßig." Es kann erleichternd sein, sich zu vergegewärtigen, was man schon erreicht hat und wieviel Gutes einem widerfahren ist. Doch bei vielen klappt es nicht....

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Neid – Gefühle erklärt für Kinder (und Erwachsene)

Warst du schon einmal neidisch? Bestimmt kennst du dieses Gefühl - es sticht und  tut weh. Vielleicht bist du neidisch, weil dein Freund eine Sache hat, die du selbst nicht hast. Vielleicht hat deine Freundin immer schönere Klamotten als du selbst. Man kann ei...

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Naturdefizit-Störung (NDS) – Natur lindert Einsamkeit

Der Ursprung des Lebens liegt im Wasser. Die "Seele" kommt - lautmalerisch gesprochen - aus dem "See" und wohl die meistens Menschen fühlen sich in der Natur wohl. Die Verbindung zur Natur lindert Einsamkeitsgefühle. Diese Verbindung ist heute wichtiger denn j...

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Wie früh erkennt das Baby die Mutter als „Objekt“?

In der Psychoanalyse ist mit "Objekt" = "der andere Mensch" gemeint, während man selbst (bzw. derjenige, von dem aus das ursprüngliche Erleben ausgeht) das "Subjekt" ist. Nach Sigmund Freud erkennt ein Säugling nicht von Beginn an, dass die Mutter ein von ihm ...

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Mut zur natürlichen Geburt

Auch, wenn oft von der „sanften Geburt“ die Rede ist – eine Entbindung verläuft nicht „sanft“, sondern in der Regel „gewaltig“. Zudem ist die Entbindung eine große Konzentrations-Arbeit. Egal, wie die Geburt verläuft: Die Frau arbeitet und braucht dazu Ruhe. Jeder Schwangeren, die sich eine selbstbestimmte Geburt wünscht, kann ich das Buch Die Hebammensprechstunde von Ingeborg Stadelmann empfehlen. Die Autorin ist selbst Hebamme und beantwortet einfühlsam zahlreiche Fragen, die sich schwangere Frauen stellen. Weiterlesen